Sharp R-120DW Instrukcja Użytkownika Strona 80

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4 Tetram- und Tetronsäuren als β-Sekretase-Inhibitoren
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4 Tetram- und Tetronsäuren als β-Sekretase-
Inhibitoren
4.1 Einleitung
Die Inhibition der β-Sekretase (BACE1), ein aus der Aspartylproteasefamilie
stammenden Enzym, gilt als vielversprechende Möglichkeit zur Behandlung der
Alzheimerschen Krankheit (siehe Kapitel 1.5.2.1). BACE1 übernimmt eine wichtige
Rolle bei der Bildung der Aβ-Plaques. Diese sind nach der Amyloid-Kaskaden-
Theorie von entscheidender Bedeutung für die Entstehung der
Krankheitssymptome.
[13,42]
In verschiedenen Studien konnte eine direkte Verbindung
zwischen erhöhter BACE1-Aktivität und Aβ-Aggregation nachgewiesen
werden.
[73,74,213]
Außerdem sind die Aspartylproteasen eine sehr gut untersuchte
Enzymklasse, bei der bislang eine Reihe von Wirkstoffen erfolgreich entwickelt
werden konnte.
[55]
Kurzum, die β-Sekretase scheint ein ideales target für eine
Wirkstoffentwicklung zur Behandlung der Alzheimerschen Krankheit zu sein.
Bis heute konnten eine Vielzahl von BACE1-Inhibitoren synthetisiert werden.
[80]
Die
meisten dieser Verbindungen haben peptidischen Charakter und eignen sich deshalb
nur bedingt als Kandidaten für klinische Studien, da sie neben einer schlechten
oralen Bioverfügbarkeit nur geringe Chancen besitzen, die Blut-Hirn-Schranke zu
überwinden. Neue nicht-peptidische BACE1-Leitstrukturen sind deshalb von großem
Interesse.
Vorteilhaft für die Alzheimerwirkstoffentwicklung sind Erkenntnisse, die über die sehr
gut untersuchte HIV-1-Aspartylprotease gewonnen werden konnten. Die
Strukturaufklärung von Tipranavir (20, Abb. 4.1), einem kompetitiven Inhibitor der
HIV-1-Aspartylprotease, der sich momentan in Phase III der klinischen Studien
befindet, hat z.B. gezeigt, dass die Enolform des Hydroxypyrons ähnlich den
Übergangszustand-Isosteren (Abb. 1.11) mit den katalytisch wirksamen
Asparaginsäuren interagiert.
[214]
Acylierte Tetron- oder Tetramsäuren wiederum sind
der Tipranavir-Struktur sehr ähnlich und wurden ebenfalls auf ihre Wirksamkeit als
HIV-1-Protease-Inhibitoren untersucht.
[215,216]
Die kompakte Struktur der Tetron- und
Tetramsäuren scheint allerdings besser für die geometrischen Ansprüche von
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