Sharp R-120DW Instrukcja Użytkownika Strona 52

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1 Alzheimersche Krankheit
28
Nervenzellen. Hauptkomponente ist das in pathologischer Weise veränderte Tau-
Protein, ein neuronales Mikrotubuli assoziiertes Protein.
Tau ist ein mittelgroßes Protein, das in seiner längsten Variante 441 Aminosäuren
beinhaltet. Sechs Isoforme des Proteins sind im menschlichen Gehirn bekannt, die
durch alternatives Splicing eines einzelnen auf Chromosom 17 lokalisierten Gens
zustande kommen.
[117]
Tau ist ein in höchstem Grade wasserlösliches Protein. Seine
Sequenz wird von hydrophilen Aminosäuren bestimmt. Es besitzt einen sehr
geringen Anteil von Sekundärstrukturelementen in Lösung und es ist außerordentlich
resistent gegen Hitze und Säure.
[118]
Tau zählt zu den Mikrotubuli assoziierten Proteinen (MAPs), welche über mehrere so
genannte Mikrotubulin-Bindungs-Domänen an die Mikrotubuli binden. Mikrotubuli
sind ringförmige, 24 nm dicke Filamente des Cytoskeletts, die aus α- und β-
Tubulindimeren bestehen. Sie sind bei dem Zellteilungsmechanismus involviert und
Bestandteil des intrazellulären Transportsystems. Die physiologische Rolle der MAPs
ist es, die Mikrotubuli zu stabilisieren und die Tubulin-Dimerisierung im Gehirn zu
stimulieren.
[119,120]
Tau ist meist im Bereich des Axons lokalisiert. Im Soma ist es
geringer vorhanden und in den Dendriten gar nicht zu finden.
[121]
Die Stabilität der Mikrotubuli wird maßgeblich durch die MAPs beeinflusst. Eine
Veränderung von Tau nimmt somit auch großen Einfluss auf die Zellfunktion der
Mikrotubuli. Während der Alzheimer-Demenz (AD) bleibt Tau nicht länger an die
Mikrotubuli gebunden. Trotz seiner Eigenschaften kommt es dazu, dass sich
mehrere Tau-Proteine zusammenlagern, so genannte paired helical filaments (PHFs)
oder straight filaments bilden, welche letztendlich zu den Neurofibrillären Bündel
anwachsen. Neben der AD sind viele weitere Krankheiten bekannt, die diese Tau-
Histopathologie aufzeigen. Im Unterschied zur AD besitzen sie allerdings keinen
Hinweis auf eine Beteiligung von APP, Aβ oder den Presenilinen, so dass diese
Krankheiten als non-AD tauopathies zusammengefasst werden.
[122]
Lange Zeit galt
die Tau-Pathologie weniger bedenklich als die der APP-Prozessierung, da sie
innerhalb der Neuronen stattfindet. Ein genetischer Zusammenhang war außerdem
nur für die Aβ-Plaque-Bildung bekannt. Mit der Entdeckung der Beteiligung Taus in
verschiedenen Formen der familiären Frontotemporalen Demenz (FTDP-17) scheint
auch die Bedeutung der Neurofibrillären Bündel in der Alzheimer-Kaskade endlich
die entsprechende Aufmerksamkeit erlangt zu haben.
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